Aus dem Konzept
Das Wohnheim am Schlosspark ist eine Einrichtung der Eingliederungshilfe für Menschen mit geistigen Behinderungen. Oberstes Ziel ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen, ihre Lebensqualität und Eigenständigkeit wesentlich zu verbessern, Abbauprozesse zu verlangsamen, Familien zu entlasten oder eine Loslösung von den Eltern zu ermöglichen.
Ein weiteres Ziel besteht darin, den lange bei uns Wohnenden einen Lebensraum zu bieten, in welchem sie bis zum Alter bleiben und ihren Lebensabend gestalten können.
Unter dem Aspekt der gesellschaftlichen Integration erhält jeder Bewohner die Möglichkeit, sein Leben weitestgehend selbst zu bestimmen. In der heilpädagogischen Arbeit ist das Normalisierungsprinzip ein wesentlicher Gesichtspunkt.
Das Wohnheim fügt sich trotz seiner Größe gut in das bestehende Umfeld ein. Das Gelände hat zwei Eingänge. Im Umkreis von 5 bis 10 Gehminuten befinden sich U- und S-Bahn, Straßenbahn- und Bushaltestellen. Verschiedene kleine Läden und Geschäftszentren sind in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. In der unmittelbaren Umgebung können die Betreuten in den Lebensmittelgeschäften einkaufen oder Dienstleistungen von Optiker, Apotheke, Drogerie und Friseursalon in Anspruch nehmen. [...] Der Wohnheimgarten verfügt über einen Grillplatz und eine begrünte Terrasse. Auf dem Gesamtgrundstück befinden sich ein großer Werkstättenkomplex, Kantine und Cafeteria, ein Wintergarten, ein großer Saal und Therapieräume.
Der Gebäudekomplex selbst besteht aus drei Etagen, die sich jeweils mit zwei Flügeln zum Grundstück hin öffnen. Unsere Gesamtkapazität beträgt 25 Plätze. In jeweils drei eigenständigen Gruppen leben 2 x 9 und 1 x 7 Bewohner. Alle Bewohner haben ein Einzelzimmer.
Die Gruppen verfügen über 7 bzw. 9 Bewohnerzimmer, einen Gruppen- und Essraum. In jedem Flügel der Etage gibt es Bäder für die Bewohnerinnen und Bewohner. Abstellräume und Wäschekammer sind ebenfalls vorhanden. Die Wohngruppe der obersten Etage verfügt über zwei kleinere Balkonterrassen. Alle Gruppen nutzen die Gartenterrasse mit angrenzendem Wohnheimgarten.

 

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